FDP-Bundestagsageordnete Sandra Weeser informiert sich im Gespräch mit Bürgermeister Michael Christ über Asbach und die Region.

vlnr: Alexander Buda (Kreisvors. FDP Neuwied), Alfons Ewens (FDP Asbach), Michael Christ (Bürgermeister VG Asbach), Sandra Weeser (MdB), Johann Walgenbach (FDP Asbach), Johannes Droste (Vors. FDP Windhagen), Wolfgang Ginter (stv. Vors. FDP Asbach)
vlnr: Alexander Buda (Kreisvors. FDP Neuwied), Alfons Ewens (FDP Asbach), Michael Christ (Bürgermeister VG Asbach), Sandra Weeser (MdB), Johann Walgenbach (FDP Asbach), Johannes Droste (Vors. FDP Windhagen), Wolfgang Ginter (stv. Vors. FDP Asbach)

Auf Initiative des FDP-Amtsverbandes Asbach trafen sich am 19. Dezember 2018 die FDP-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Neuwied, Sandra Weeser, mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach Michael Christ und weiteren Vertretern der hiesigen Liberalen. Die Bundestagsabgeordnete zeigte sich im Gespräch von der Leistungskraft und des Gestaltungswillens der VG-Asbach beeindruckt. Wie Christa Ewenz, Vorsitzende des FDP-Amtverbandes und Alexander Buda, FDP-Kreischef unisono betonte, freuten sich die Liberalen sehr über die positive Stimmung und das konstruktive Miteinander zwischen den Vertretern der unterschiedlichsten politischen Ebenen bei dem Treffen.

Wie Christ betonte, ist es mit einer ausgelobten Prämie von 100.000 € pro Arztpraxis der Verbandsgemeinde Asbach gelungen, kurzfristig vier neue Ärzte anzuwerben. Das ist eine attraktive Maßnahme, um junge Ärzte, die oft vor den hohen Investitionskosten zurückschrecken, für die Übernahme eines eigenen Praxisbetriebes in der Gemeinde zu gewinnen. „Diese kommunale Investition ist zielorientiert und lohnt sich. Das Vorgehen in Asbach hat für mich Vorbildcharakter für alle anderen Gemeinden im Kreis, die derzeit auf einen Ärzteengpass zusteuern“, kommentierte Weeser die Ausführungen des Bürgermeisters über seine Gemeinde. Vielerorts stellt sich gerade die Frage, wie Anreize für die Übernahme einer Landarztpraxis geschaffen werden können, stellte die Abgeordnete klar.

Wie der VG-Chef berichtete, hat sich auch der Bürgerbus in Asbach als Erfolgskonzept herausgestellt. Zwei Busse sind derzeit im Einsatz. Diese werden sehr gut nachgefragt und erreichen bereits heute ihre Kapazitätsgrenze. Ein weiterer Bürgerbus kann derzeit nicht eingesetzt werden, weil der Gemeinde die entsprechenden ehrenamtlichen Fahrer nicht zur Verfügung stehen. Bürgermeister Christ dankte in diesem Zusammenhang allen ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren, die die Fahrten der Bürgerbusse damit für die Gemeinde ermöglichen. 

Handlungsbedarf sehen die Beteiligten des Gesprächs noch im Bereich Breitbandausbau und Ausweisung von Gewerbeflächen. Der Breitbandausbau muss künftig schneller vorangehen. Verfügbares und schnelles Internet ist ein Standort- und Wirtschaftsfaktor. Auch bei den Gewerbeflächen erreicht Asbach so langsam seine Kapazitätsgrenzen. Hier gilt es auch in 2019 nachzubessern.