Ortsbegehung des Stadtverbandes der Freien Demokraten Neuwied am Marktplatz Neuwied

Am Ostersamstag hat der Vorstand des Stadtverbandes der FDP Neuwied sich zu einer Ortsbegehung am Neuwieder Marktplatz getroffen. Das Thema war eine Begutachtung der Situation, um Ideen für eine zukünftige Entwicklung des Marktplatzes im Rahmen der bevorstehenden Neugestaltung zu sammeln und vor Ort zu diskutieren.

Bei der Ortsbegehung waren neben dem FDP Stadtvorstand (Dr. Kai Rinklake, Dennis Mohr, Dietrich Rühle, Thomas Breuer und Thomas Schulz) auch der FDP Kreisvorsitzende Alexander Buda sowie weitere Mitglieder und Freunde der FDP (Dr. Elias Al-Ghabra, Noah Löwenstein, Petra Löwenstein, Melanie Rinklake und Oliver Spielmann) anwesend.

 

Dennis Mohr (stv. Vorsitzender FDP Stadtverband Neuwied) hat sich im Vorfeld viele Gedanken dazu gemacht, wie die Umgestaltung des Marktplatzes und des naheliegenden Umfeldes zu einem Erfolgskonzept für die Stadt Neuwied werden kann. Der Vorstand war sich schnell einig: Der Marktplatz ist eine der schönsten Ecken der Innenstadt und bietet große Chancen für die Gastronomie und die Entwicklung eines Altstadtflairs.

Es ist schade, dass der Platz bisher nur als Parkplatz genutzt wird. Gerade die wunderschöne Marktkirche hat einen attraktiven Vorplatz verdient und die bereits etablierte Gastronomie zwischen Kirchstraße und Rheinstraße sollte mehr in den Fokus der Bürger und Besucher gerückt werden.

Die vorgestellten Ideen bieten die Chance, dass sich vom Marktplatz aus über Markt- und Rheinstraße Richtung Deich ein Gastronomieangebot im Altstadtflair entwickelt.

Die einzelnen Ergebnisse sehen zusammengefasst wie folgt aus:

  1. Gestaltung des Marktplatzes als verkehrsberuhigten Platz mit gutem gastronomischen Angebot und Erhaltung einiger Parkplätze.
  2. Integrierung der Pfarrer-Werner-Mörchen-Straße in den Platz. Durchfahrt nur noch für Anlieferung und die dortige Garage erlauben.
  3. Möglichkeit schaffen, auf dem hinteren Teil Richtung Pfarrstraße eine freistehende Restaurant-Eiscafé-Kombination zu errichten.
  4. Betonung der Marktkirche durch einen würdigen Vorplatz – evtl. mit Brunnen oder Wasserspiel.
  5. Umgestaltung der Marktstraße zwischen Kirchstraße und Rheinstraße (ca. 50 Meter) zu einer kleinen Fußgängerzone, um dort attraktive Außengastronomie anbieten zu können.
  6. Abtrennung zur Kirchstraße durch Blumenkübel oder Ketten.
  7. Umleitung des Zubringerverkehrs zur Rheinbrücke ab Marktstraße über die deutlich besser geeignete Engerser Straße vorbei an den dortigen bestehenden Geschäften anstatt durch die enge Kirchstraße mitten durch ein reines Wohngebiet. Dadurch können in der Zukunft bei Bedarf Pfarrstraße und Kirchstraße in den Marktplatz integriert werden.
  8. Einrichten von Kurzzeitparkplätzen rund um den sogenannten Cityring, vor allem in der Markt- und der Schloßstraße. Dadurch leichtere Frequentierung der dortigen Geschäfte als Ausgleich für die wegfallenden Parkplätze.
  9. Ausschildern der großen Parkplätze und Parkhäuser ab Rheinbrücke und B42, damit Gäste diese leicht finden können. Während die Neuwieder häufig einen vermeintlichen Parkplatzmangel wahrnehmen, stehen die Parkhäuser selbst an gut besuchten Tagen zu mindestens 50% leer.
  10. Grundreinigung und Verschönerung des Cityparkhauses, um die Attraktivität und Wahrnehmung als Parkmöglichkeit zu verbessern.