FDP-Verkehrsminister: 623.000 Euro für Ausbau des Rad- und Gehwegs in Neuwied

Die Stadt Neuwied erhält für den Ausbau des kombinierten Rad- und Gehwegs entlang des Rheinufers zwischen Neuwied und Engers eine Zuwendung in Höhe von 623.000 Euro, wie der Landesverkehrsminister mitgeteilt hat. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) wird in den nächsten Tagen den förmlichen Bewilligungsbescheid versenden. „Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zu einer sauberen und gesunden Mobilität, wir stärken damit auch den Tourismus in der Region“, so der Minister.

Entlang des Rheinufers soll im Bereich des Engerser Feldes auf dem rund 2,7 Kilometer langen Abschnitt ein bereits vom Fuß- und Radverkehr genutzter Betriebsweg der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in einer Breite von 3,0 Metern ausgebaut werden.

Der Abschnitt entlang des Rheinufers im Zuge des Rheinradwegs ist Bestandteil der Planungskonzeption des Großräumigen Radwegenetzes (GRN) von Rheinland-Pfalz und besitzt als einer von sieben Radfernwegen eine herausragende Bedeutung. Dementsprechend ist die Verbindung auch in der kommunalen Radverkehrs-Netzplanung als Hauptroute herausgestellt.

Hauptsächlich aus touristischer Sicht erfreut sich eine rheinnahe Führung des Radverkehrs besonderer Beliebtheit. Aufgrund der moderaten Steigungsverhältnisse spricht ein gut ausgebauter Geh- und Radweg daher insbesondere auch Familien mit Kindern an.