Gelungener Jahresauftakt des FDP Stadtverbandes Neuwied

Vorsitzender Dr. Kai Rinklake begrüßt neue Mitglieder

Der Stadtverband der FDP Neuwied hat seine Mitglieder sowie Interessierte aus der Umgebung zum traditionellen Dreikönigstreffen der FDP eingeladen. Perfekt für freundliche Gespräche in stilvoller Jugendstilatmosphäre war das Kaminzimmer der Tagungsvilla „Weißer Berg“ durch den Eigentümer und Beisitzer des Vorstands der FDP Stadt Neuwied Thomas Breuer zur Verfügung gestellt worden.

Noch vor Beginn der Veranstaltung erklärte der Thomas Breuer seinen Parteifreunden die geschichtliche Relevanz des Gebäudes in dem schon Willy Brandt - der 1969 bis 1974 als Bundeskanzler in einer Koalition mit der FDP regierte - hier Kamingespräche geführt hatte. Das neue Jahr wurde im Rahmen dieser Veranstaltung von insgesamt 40 Personen begrüßt, die gespannt den Worten von Stadtvorsitzendem Dr. Kai Rinklake, Bezirks- und Kreisvorsitzendem Alexander Buda und der Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser folgten.

Der Neuwieder Unternehmer Dr. Kai Rinklake erzählte ausführlich über die aktuellen Anliegen der FDP Stadt Neuwied. Als besonderes Anliegen stellte er die Belebung und das Attraktiveren der Innenstadt heraus. Der neue Stadtvorstand ist sich einig: Hier fehlt es an Gastronomie und Anreizen zum längeren Aufenthalt. „Neuwied hat schöne Ecken“, betonte er in aller Deutlichkeit.

Aber auch die Schaffung von Wohnraum für alle gesellschaftlichen Schichten sowie neue Gewerbeflächen sind wichtige Themen. Sozialer Wohnraum sei wichtig, könne aber nicht allein die Stütze der Stadt sein. In diesem Zusammenhang wurde auch die zukünftige Nutzung des Rasselsteingeländes genannt, auf dem Rinklake nicht vollständig auf Industrie und Gewerbe verzichten möchte.

Bezirks- und Kreisvorsitzender Alexander Buda berichtete über die positive Entwicklung der FDP im Kreisgebiet. Er freute sich über die Ergebnisse bei der Bundestagswahl und den regen Mitgliederzuwachs. Die neu aufgestellte, stark verjüngte Mannschaft im Stadtverband sieht er als gute Chance für die Kommunalwahlen 2019. Eine frühzeitige Positionierung mit einem starken Team sei sehr wichtig, um das Ziel einer Verdopplung aller Mandate zu erreichen. Dankend erwähnte er die vorherige Arbeit von Paul Peter Paum, der sein Amt als Stadtvorsitzender im Oktober für eine Neuwahl zur Verfügung gestellt hatte. 

Mit Blick nach Mainz erwähnte Buda als ehemaliger „größter Ampel-Koalitions-Skeptiker“ die gute Arbeit von Minister Volker Wissing in der Landesregierung. Diese gute Arbeit würde allerdings vom Wähler noch nicht hinreichend wahrgenommen.

Die neue Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser berichtete über ihre Erfahrungen der ersten Monate in Berlin und warum die Sondierungsgespräche so schwierig waren. Hier erwähnte sie vor allem lobend den gut geregelten Ablauf bei der Bildung der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung. Die Aufstellung sinnvoller Verhandlungsbedingungen habe in Berlin einfach gefehlt und Angela Merkel habe nur zugesehen, wie sich die Parteien untereinander „kannibalisieren“. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit habe so nicht entstehen können.

Der makellose Ablauf des Abends war ein schöner Ausblick auf die zukünftige Arbeit des Stadtverbandes und die Neumitglieder sowie Gäste hatten hinreichend Gelegenheit die neuen Gesichter des Vorstandes in persönlichen Gesprächen kennenzulernen.

Bericht und Fotos: Dennis Mohr, stv. Vorsitzender FDP Stadt Neuwied