Rheinbrücke bleibt weiter auf der Agenda - FDP will dies gemeinsam mit CDU auf bundespolitischer Ebene durchsetzen

Nicht sonderlich überrascht zeigen sich die Freien Demokraten von der Aussage des stellvertretenden Chefs des Landesbetrieb Mobilität, Werner Oster, nach der die Rheinbrücke derzeit für seine Behörde kein Thema sei. „Die Behörde ist für die Umsetzung der auf politischer Ebene beschlossenen Projekte zuständig, hierzu gehört die Rheinbrücke natürlich im Moment noch nicht. Jetzt geht es aber eben genau darum, auf politischer Ebene diese Entscheidung voranzubringen“, erklärt Christina Steinhausen, FDP-Bundestagskandidatin aus dem Kreis Ahrweiler. Alexander Buda wies darauf hin, dass dies Oster ja auch selbst zugegeben habe, indem er darauf hinwies, dass die Straßenbauverwaltung erst tätig werde, „wenn das Projekt entweder von kommunaler Seite oder aber von Seiten des Bundes gewünscht würde!“.

Ob dies von Seiten des Bundes gewünscht werde, entscheide letztendlich der nächste Bundestag, der im September gewählt werde. „Insofern freuen wir uns, dass wir mit Erwin Rüddel beim Projekt der Rheinquerung bereits einen weiteren Mitstreiter im nächsten Bundestag gefunden haben“, so wird sich auch die stellvertretende Landesvorsitzende und Bundestagskandidatin der FDP für den Kreis Neuwied, Sandra Weeser dafür einsetzen, dass das Vorhaben bei der nächsten Bedarfsplanüberprüfung im Jahr 2021 einer neuen Bewertung unterzogen wird.

„Ich hoffe, dass Erwin Rüddel auch in seiner eigenen Partei hierfür die entsprechende Unterstützung hat und würde mich freuen, wenn auch die CDU im Kreis Ahrweiler sich bei diesem Projekt weniger zurückhaltend verhält“, hofft Steinhausen.