FDP bleibt dran am Thema Rheinquerung - Landesparteitag hat Machbarkeitsstudie beschlossen

Christina Steinhausen, Alexander Buda (links) und Ulrich van Bebber freuen sich, dass der FDP-Landesparteitag eine Machbarkeitsstudie für die Rheinquerung zwischen den Kreisen Neuwied und Ahrweiler beschlossen hat.
Christina Steinhausen, Alexander Buda (links) und Ulrich van Bebber freuen sich, dass der FDP-Landesparteitag eine Machbarkeitsstudie für die Rheinquerung zwischen den Kreisen Neuwied und Ahrweiler beschlossen hat.

Kreis Ahrweiler/Kreis Neuwied. Die FDP bleibt beim Thema Rheinquerung am nördlichen Mittelrhein am Ball. Die Liberalen aus dem Kreis Ahrweiler und dem Kreis Neuwied hatten sich bereits im vergangenen Jahr für eine neue Verbindung über den Rhein ausgesprochen. Aufgrund des Widerstands der Grünen konnte dies in den Koalitionsverhandlungen der Ampel in Mainz zunächst nicht durchgesetzt werden.

 

Auf unsere Initiative hat der FDP-Landesparteitag sich dafür ausgesprochen, baldmöglichst eine Machbarkeitsstudie für eine Rheinquerung zwischen den Kreisen Neuwied und Ahrweiler durchzuführen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich auch die Kreise organisatorisch und finanziell beteiligen,“ freut sich der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber.

„Seit Liberale in Mainz mitregieren, wird endlich wieder mehr für die Verkehrsinfrastruktur getan, vor allem auch auf dem Land.  Dies ist ein erster Schritt, reicht aber natürlich insgesamt nicht aus. Es gibt noch viele Straßen, die in einem sehr schlechten Zustand sind. Hier bleiben wir weiter am Ball, ebenso wie bei der Rheinquerung, die nach wie vor von den Grünen blockiert wird,“ erklärt die FDP-Kandidatin für den Bundestag, Christina Steinhausen, die sich seit langem für eine entsprechende Rheinquerung einsetzt.

Auch der FDP-Bezirksvorsitzende Alexander Buda begrüßt diesen Beschluss.

Die Rheinquerung sei eine wichtige Voraussetzung für eine Weiterentwicklung der Infrastruktur, nicht nur im Verkehrsbereich, sondern auch für Tourismus und Wirtschaft. Insbesondere die Studie der IHK habe gezeigt, welcher Bedarf hier vorhanden sei.

„Insbesondere die touristisch und mittelständisch geprägte Wirtschaft im Kreis Ahrweiler und dem Kreis Neuwied zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn und Koblenz ist auf schnelle und leistungsfähige Verkehrsverbindungen angewiesen. Der Rhein ist hier nach wie vor ein stark trennendes Element, der das Zusammenwachsen der Regionen bremst. Die nächsten Rheinbrücken findet man erst wieder in Bonn oder in Neuwied. Im Kreis Ahrweiler gibt es keine einzige Rheinbrücke,“ so der Unternehmer aus dem Kreis Neuwied.

Mit der Machbarkeitsstudie soll auch geklärt werden, inwieweit ein Tunnel möglich und ökonomisch wie ökologisch vorteilhafter ist.