Liberale Runde Neuwied - Hilfe der Landesbühne - Bahntunnel unter Westerwald und Taunus gefordert

Mitglied im FDP-Landesvorstand Alexander Buda (4. von vorne) stimmte die Liberale Runde auf den Bundestagswahlkampf ein.
Mitglied im FDP-Landesvorstand Alexander Buda (4. von vorne) stimmte die Liberale Runde auf den Bundestagswahlkampf ein.

Neuwied. Die liberale Runde des FDP-Stadtverbands im Januar 2017 begann mit dem Thema „Bahntunnel unter Westerwald und Taunus.“ Eine unterirdische Trasse ist die beste Lösung gegen Bahnlärm am Mittelrhein. Diese Idee steht bereits im Wahlprogramm der FDP Rheinland-Pfalz 2015. Eine oberirdische, kurvenreiche Alternative würde überall andere Menschen quälen. Zudem verkürzt ein Tunnel die Fahrtzeit um eine Stunde.

 Für diesen Vorteil können die Transportunternehmen Maut bezahlen. Durch solche Einnahmen wird ein Tunnel möglicherweise sogar wirtschaftlicher. Positive Vorbilder hierfür sind die Unterquerung des Gotthard-Massivs in den Alpen und der Eurotunnel zwischen Frankreich und England. FDP-Bezirks- und Kreisvorsitzender Alexander Buda hob besonders die Hilfe für die Landesbühne in Neuwied hervor. Das Land wollte dem Schlosstheater den Zuschuss kürzen, obwohl es preiswert wirtschaftet und im Vergleich zu anderen Theatern die geringsten Zuschüsse benötigt. In Neuwied erkennen die Zuschauer in den Aufführungen die Werke noch. In Folge dessen weist die Landesbühne in Neuwied weit überdurchschnittliche Abonnenten- und Besucherzahlen auf. Am Samstag, 14. Januar informierte sich Helga Lerch, FDP-Abgeordnete im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied im Ausschuss für Kultur, persönlich in der Deichstadt. Sie will sich für eine stabile Förderung der Landesbühne im Schlosstheater durch den ordentlichen Landeshaushalt auch über 2019 hinaus einsetzen.

Israel-Flaggen auf dem Luisenplatz und am Schloss wären ab dem Frühjahr wieder angebracht. Nach dem LKW-Attentat in Berlin wurden in Jerusalem vier junge jüdische Soldatinnen und Soldaten mit einem LKW getötet und zehn schwer verletzt. Neuwied schuldet seinen Partnern in Drom Hasharom in Israel ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit. Der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes Paul Peter Baum war der einzige der vier Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl, der regelmäßig auf dem Wochenmarkt einkauft. In den sechs Wochen des Weihnachtsmarktes wurden dessen Beschicker auf den alten Marktplatz verbannt. Ihre Umsätze brachen dramatisch ein. Beim Festival der Currywurst am Freitag, 27. Januar bleibt der Markt in der Langendorfer Straße. Irgendwie muss eine ähnlich gute Lösung auch bei anderen Events und vor allem während des Knuspermarktes möglich werden. Neuwied leidet unter einem nichtssagenden Stadtlogo. Dem Oberbürgermeister wäre sofort möglich, den Pegelturm wieder zu verwenden. Er hat in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal und ist religiös neutral. Die zweite liberale Runde im Gasthaus „Deichblick“ am Pegelturm erhielt positive Resonanz durch eine Delegation aus Bendorf und den Vorsitzenden des FDP-Verbandes Weißenthurm. Die FDP sucht bereits in der nahen Zukunft einen Termin für ein weiteres Treffen.