Mertin kritisiert Bildungssystem - Ex-Justizminister besucht Rengsdorfer Liberale in Gaststätte Auszeit



Rengsdorf. Ein Name, der überzeugt: Die Rengsdorfer FDP hatte Justizminister a. D. Herbert Mertin eingeladen und damit viele Interessierte in die Gaststätte Auszeit gelockt. Auch der Redner selbst hatte seinen Spaß, und das schon bei der Anfahrt: Mertin berichtete davon, dass er bei seiner Anreise die neue Umgehungsstraße „ausgefahren habe“ und von dieser einen positiv Eindruck gewinnen konnte.

Herbert Mertin (2. von links) inmitten seiner Parteifreunde (von links): Gunter Jung, Ingrid Runkel, Alexander Buda, Marlies Vögele, Ulrich Schreiber und Inge Horn
Herbert Mertin (2. von links) inmitten seiner Parteifreunde (von links): Gunter Jung, Ingrid Runkel, Alexander Buda, Marlies Vögele, Ulrich Schreiber und Inge Horn

Heftige Kritik übte Mertin danach am Bildungssystem in Rheinland-Pfalz. So seien die Kindergärten „Verwahreinrichtungen“, die zu Bildungseinrichtungen umgestaltet werden müssten. Derzeit nutze das Bildungssystem die individuellen Fähigkeiten der Einzelnen nicht richtig. Sie würden in unserem Bildungssystem zurzeit nicht ausreichend entwickelt.



Der rot-grünen Landesregierung stellte Mertin ein schlechtes Zeugnis aus: Sie habe seiner Ansicht nach in den letzten zehn Jahren nicht zum Wohle der Menschen in Rheinland-Pfalz regiert und gehandelt.

Im Anschluss an die Ausführungen des Gastredners informierte das Kreistagsmitglied der FDP, Ulrich Schreiber, die Gäste über die Landwirtschaft aus seiner Sichtweise als Landwirt. Neben einer gelungenen Veranstaltung konnte sich der Amtsverband der FDP Rengsdorf an diesem Abend auch noch über zwei neue Mitglieder freuen.


Aus: RZ Linz, Neuwied vom Freitag, 26. Juni 2015, Seite 14

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Kommentare: 3
  • #1

    Runkel Ingrid (Sonntag, 03 Januar 2016 11:21)

    Der Amtsverband und Ortsverband Rengsdorf ,hat angeregt in den Ganztagsschulen,der VG Rengsdorf ,mit einer eigenen Küche,für ihre Schüler,Mittagessen nicht liefern zu lassen,sondern durch Fachkräfte kochen zu lassen.Der Kreis Neuwied richtet immer mehr Kindergärten damit aus.Warum nicht in der VG Rengsdorf? Dort wo frisch gekocht wird kann man sich täglich auf die Schulkinder einstellen.wir sollten auch mal an die Schulkinder denken,die aus einem anderen Land kommen und unsere Lebensmittel so nicht kennen.Dort wo eine Fachkraft kocht,kann man sich darauf einstellen.Gerade Kitas lernen es zu schätzen,denn unter 2 Jahren ,können nicht alles mit essen.Keine lange Transportwege,vor Ort kann eingekauft werden,Kinder lernen regional und saisonales kennen.Siehe den Bericht aus der RZ Mittwoch,8.07.15.Flammersfeld hat einstimmig beschlossen,dass in Krunkel - Epgert vom 1.09.16 in der Kita frisch gekocht wird.Kinder die eine gute Ernährung zu sich nehmen,sind schlauer!Es sollten jeder Verbandsgemeinde wert sein,ihre Kinder mit frischem Essen zu versorgen.Neuwied geht diesen Weg,warum die VG Rengsdorf nicht?

  • #2

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