FDP kämpft für neue Rheinquerung - Prominente FDP-Politiker unterstützen die Forderung beim Bundesparteitag



Die FDP kämpft weiter für den Bau einer neuen Rheinüberquerung zwischen Bonn und Neuwied. Auf dem FDP-Bundesparteitag in Berlin haben die Delegierten aus dem Kreis Ahrweiler Ulrich van Bebber und Christina Steinheuer und Alexander Buda aus dem Kreis Neuwied intensiv für ihr Anliegen geworben.

Christian Lindner unterschreibt die Unterstützerliste für eine neue Rheinquerung in Anwesenheit von Christina Steinheuer, Alexander Buda (links) und Ulrich van Bebber.
Christian Lindner unterschreibt die Unterstützerliste für eine neue Rheinquerung in Anwesenheit von Christina Steinheuer, Alexander Buda (links) und Ulrich van Bebber.

Die Freien Demokraten haben jetzt eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der sie dieser Forderung Nachdruck verleihen wollen. Nachdem bereits die Kreisverbände Ahrweiler und Neuwied, der Bezirk Koblenz und auch der Landesparteitag der FDP sich hinter diese Forderung gestellt haben, haben die Freien Demokraten jetzt eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der sie der Forderung weiter Nachdruck verleihen wollen. Die FDP ist zuversichtlich, nach der Landtagswahl diese Forderung auch umsetzen zu können.

Wolfgang Kubicki ließ sich von Ulrich van Bebber und Christina Steinheuer ebenfalls von den Vorteilen einer neuen Rheinquerung überzeugen
Wolfgang Kubicki ließ sich von Ulrich van Bebber und Christina Steinheuer ebenfalls von den Vorteilen einer neuen Rheinquerung überzeugen

Start der Unterschriftenaktion war der Bundesparteitag der FDP in Berlin. „In Berlin konnten wir zahlreiche prominente FDP-Politiker überzeugen und für eine Unterschrift gewinnen. Allen voran der Bundesvorsitzende Christian Lindner, aber auch der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki, oder der Europa-Abgeordnete Michael Theurer haben sich neben zahlreichen weiteren Delegierten gerne auf der Unterschriftenliste eingetragen," erzählt Christina Steinheuer.

Michael Theurer, Abgeordneter im europäischen Parlament, unterschreibt ebenfalls die Forderung nach einer neuen Rheinquerung
Michael Theurer, Abgeordneter im europäischen Parlament, unterschreibt ebenfalls die Forderung nach einer neuen Rheinquerung

„Wir sind uns einig, dass von einer Rheinüberquerung beide Regionen erheblich profitieren würden. Der Rhein darf keine Barriere für die interkommunale Zusammenarbeit und den Zugang zu Krankenhäusern sein. Die Fusion der Krankenhäuser in Remagen und Linz macht deutlich, dass hier eine schnelle Verkehrsverbindung notwendig ist", erläutert Alexander Buda.


Auf die wirtschaftliche Bedeutung wies der Diplom-Volkswirt Ulrich van Bebber hin: „Man sieht dies an der Schiersteiner Brücke in Mainz. Als diese nicht nutzbar war, entstand laut IHK täglich ein Schaden von rund 1,4 Millionen €. Das heißt im Umkehrschluss, dass diese Brücke einen Nutzen von 1,4 Millionen € pro Tag bringt!"

Van Bebber erläuterte, dass man sehr wohl auch eine Tunnellösung ins Auge fassen könne. Hierfür seien weitere Untersuchungen erforderlich, in denen fundiert abgeklärt werden müsse, welche Lösung ökologisch und ökonomisch die bessere sei. Klar sei auch, dass dies ein langfristiges Vorhaben sei. Aber man müsse endlich auch mal damit anfangen.

Bis es soweit ist, wollen die Freien Demokraten weiter nach Unterstützern suchen. „Wir werden auch vor Ort mit der Unterschriftensammlung weitermachen," kündigte Christina Steinheuer an.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0